Die Geschichte der Forum Futura begann in Berlin im Jahr 2010 mit einem Paar Schuhe, zu 99% recycelt. Der spätere Geschäftsführer Lovis Willenberg entdeckte sie vor einigen Jahren in einem Greenpeace-Magazin. Die Idee war bewundernswert aber kaufen konnte man sie leider nirgends. Er nahm sich vor, Verbrauchern den Zugang zu nachhaltigen Produkten zu erleichtern und gründetet den Heldenmarkt. Die nunmehr größte Messe für nachhaltigen Konsum hat sich über die Jahre in fünf Metropolregionen etabliert und lockt jedes Jahr mehr als 40.000 Besucher und über 700 Aussteller zu den Veranstaltungen. Bei jeder Messe wurde versucht, über vielgestaltige Maßnahmen, die entstehenden Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren. Zu 100 Prozent ist dies jedoch nicht möglich. Und so mussten diese, nicht vermeidbaren Emissionen, über einen Dienstleister kompensiert werden.

Nachdem 5 Jahre lang versucht wurde mit den branchenbekannten Unternehmen zusammenzuarbeiten stellte sich eine gewisse Ernüchterung ein. Sämtliche Ansätze waren wenig greifbar, teilweise zweifelhaft und sehr weit weg vom Ort der Verursachung. Die eigentliche Vorstellung war es, über regionale Projekte das entstandenen CO2 zu kompensieren. Da es hierfür allerdings keinen Anbieter gab, wurde 2016 das Kompensationsprojekt REGIONAL – KOMPENSIERT ins Leben gerufen. Hier sollen die CO2 Emissionen in unmittelbarer Nähe zum Verursacher über die Förderung von Humusaufbau auf Bio-Bauernhöfen ausgeglichen werden.


Im Berliner Büro arbeiten derzeit 8 Mitarbeiter für die Projekte Heldenmarkt und REGIONAL – KOMPENSIERT.